Für die Gestaltung der Büroräume von N26 erhielt innerfields ungewöhnlich viel künstlerische Freiheit. Die einzige Vorgabe lautete: je mutiger und überraschender, desto besser. Daraus entstand eine Serie von Arbeiten, die sich mit Humor, Ironie und einer spielerischen Kritik an der Finanzwelt auseinandersetzen.

Bereits im Foyer empfängt die Besucher der provokante Schriftzug „Eat the Rich“, ergänzt durch einen großformatigen IWS-Graffitistyle. In den weiteren Räumen begegnen sich surreal anmutende Szenen: Der berühmte Wall-Street-Bulle bekommt beim Öffnen eines Pakets eine Torte ins Gesicht geschleudert, während ein grüner Bär einem blinden Maulwurf durch ein Dosentelefon unaufhörlich „¥€$ ¥€$ ¥€$“ entgegenruft.

Die Arbeiten verzichten bewusst auf eindeutige Botschaften und setzen stattdessen auf Überzeichnung, Humor und Widersprüche. Gerade diese Selbstironie machte das Projekt möglich – und zeigt den Mut des Unternehmens, seinen eigenen Kontext mit einem Augenzwinkern zu betrachten und den Künstlern größtmöglichen gestalterischen Freiraum zu geben.

For the design of N26’s office spaces, innerfields was given an unusual degree of artistic freedom. The only brief was simple: the bolder and more unexpected, the better. The result was a series of works that explore the world of finance through humor, irony, and playful social commentary.

Visitors are welcomed in the lobby by the provocative slogan „Eat the Rich,“ accompanied by a large-scale mural in the distinctive IWS graffiti style. Throughout the offices, surreal scenes unfold: the famous Wall Street bull opens a package only to be hit in the face with a pie, while a green bear repeatedly shouts „¥€$ ¥€$ ¥€$“ through a tin can telephone to a blind mole.

Rather than delivering clear-cut messages, the works deliberately embrace exaggeration, humor, and contradiction. This sense of self-irony made the project possible and reflects the company’s willingness to look at its own industry with a wink while giving the artists maximum creative freedom.