Die Serie entstand während der Corona-Pandemie und setzte sich zunächst mit unserem gesellschaftlichen Verständnis von Gesundheit auseinander. Dabei untersuchten wir, wie sich Wahrnehmungen, Ängste und Vorstellungen von Gesundheit unter den Bedingungen einer globalen Krise veränderten und welche Teilaspekte dabei besonders in den Vordergrund rückten.

Im weiteren Verlauf weitete sich die Auseinandersetzung auf andere gesellschaftliche Felder aus. Themen wie Rezession, gesellschaftliche Unsicherheit und eine zunehmende Verschiebung in der Wahrnehmung demokratischer Prozesse rückten in den Fokus. Die Arbeiten beschäftigen sich dabei mit den Veränderungen unserer gesellschaftlichen Wahrnehmung und den Spannungen, die entstehen, wenn vertraute Strukturen ins Wanken geraten.

Hiermit stellt die Serie einen direkten Bezug zu den Vanitas-Stillleben her, die immer wieder die Fragilität unserer etablierten Lebensrhythmen in den Fokus rücken.

Die Serie ist als offene Reihe von Acrylmalereien angelegt und wird kontinuierlich erweitert. Die Arbeiten haben ein Format von 100 × 60 cm.

The series was developed during the COVID-19 pandemic and initially explored our society’s understanding of health. We examined how perceptions, fears and ideas surrounding health changed under the conditions of a global crisis, and which aspects became particularly prominent.

Over time, the scope of the work expanded to encompass other areas of society. Issues such as recession, social uncertainty and a growing shift in the perception of democratic processes moved into focus. The works explore changes in our collective perception and the tensions that emerge when familiar structures begin to destabilise.

In this sense, the series establishes a direct connection to the tradition of Vanitas still lifes, which repeatedly draw attention to the fragility of our established patterns and rhythms of life.

The series is conceived as an open and continuously evolving body of acrylic paintings. Each work measures 100 × 60 cm.